Anstrengende Watzmann Überquerung

Das Berchtesgadener Land war diesmal Ziel unseres Wanderurlaubs:

Und was bietet sich da an? Natürlich den imposantesten Berg der Gegend zu besteigen,

den Watzmann.

Wir kamen an einem total verregneten Sonntag an, aber der Wetterbericht

versprach tägliche Besserung und Erwärmung. So war es dann auch.

Beim „Einwandern“ auf den Jenner am Montag wurden wir kaum nass und auf dem Gipfel schien dann sogar die Sonne.

Mittwoch sollte der schönste und beständigste Tag der Woche werden. Also nichts wie zwei Schlafplätze auf der Watzmannhütte buchen, denn die Idee der Überschreitung hatten sicher auch Andere.

 

Dienstag

Ausschlafen und gemütliches Frühstück auf unserer Terrasse – mit Blick auf unser Ziel – den Watzmann. Dann ging es los. Kurze Fahrt zum Wimbachgries Parkplatz, der schon gut gefüllt war. Das Parken ist hier - mit Kurkarte - äußerst kostengünstig. Der Weg zur Hütte ist anfangs breit, angenehm zu laufen und hat so gar nicht’s von dem, was uns oben erwartet.

Gegen 15:00 erreichten wir die Watzmannhütte (1600m), so dass uns viel Zeit zum Schauen blieb und wir auch den Sonnenuntergang ganz entspannt genießen konnten.

 

Mittwoch

Nach einer unruhigen Nacht mit einem permanent schnarchenden Zimmergenossen ging’s dann - gegen 6:30 - los auf die große Tour…..

Das Wetter war einzigartig, an diesem Mittwoch.

Keine Wolke, kein Wind und eine irre Sicht!

Der Wegweiser zeigt 10h bis zur Wimbachgrieshütte, wir wollten (mussten) aber zurück bis zum Wimbachgries Parkplatz, da die Hütte schon überbucht war.

Aber hier erst mal zu den Bildern mit Kommentaren, die sicherlich einen guten Eindruck vermitteln.

Die Rest-Info's gibt’s dann, am Ende der irre langen Tour……

 

… wir sind unten (vom Berg, aber immer noch ca. 1500m hoch!).

Vom Südgipfel bis zum Wimbachgries dauerte der Abstieg ca. 3,5h. Bei dem sonnigen Wetter war das ganz schön hart, denn es gibt den ganzen Tag keine Schatten! Auf etwa 2/3 des Abstieges gab es aber zum Glück einen Gebirgsbach, an dem wir unsere Flaschen auffüllen konnten. Wir hatten zu wenig Wasser mit und das nächste Radler (an der Wimbachgrieshütte 1327 m) war von dort aus noch mindestens 1h entfernt.

Die Radlermaß tat uns dann entsprechend gut, nur hatten wir jetzt noch mal gut 2h auf - eigentlich leicht zu laufenden Schotterwegen – bis zu Parkplatz, aber die hatte es dann wirklich in sich. Wir haben es gerade noch so geschafft, denn obwohl wir gute Schuhe haben, gehen fast 7h - immer nur bergab – ganz schön auf die Zehen. Kaputt, aber glücklich erreichten wir gegen 19:00 den Parkplatz und waren uns einig – jetzt machen wir mindestens 3 Tage nix, was mit wandern zu tun hat. Nach 2 Tagen hatten wir dann aber schon wieder Lust.

Diesmal sollte es an den Rand des „Steinernen Meeres“ zur "Kärlinger Hütte" gehen – aber das ist eine andere Geschichte...

 

Was sollte man auf die Tour mitnehmen:

 

- Klettersteigset

- Helm (der ist vor allem für den Abstieg wichtig)

- genug zu trinken

- je nach Vorhersage - warme, regenfeste Kleidung

 

es gibt KEINEN Notabstieg ! Man muss also die Tour durchstehen, oder zurück zum Watzmannhaus!

Gute Infos findet man auch unter "Höhenrausch.de"


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Watzmann Überschreitung

2012

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