Die Main -Tauber Tour war eine unserer schönsten Radtouren.

Es gab unterwegs viele interessante Orte zu sehen und natürlich ist Rothenburg schon allein eine Reise wert.

Gleich am Anfang galt es, diverse Ausläufer des Odenwald (Klein-Umstadt - Dorndiel ) zu überwinden. Nachdem die Steigung geschafft war ging es an Obernburg vorbei nach Miltenberg und Wertheim. Diese Strecke ist leicht zu fahren und hat keine Steigungen.

Durch die schöne Altstadt von Wertheim gelangt man an die Mündung der Tauber, von der es nun Richtung Tauberbischofsheim weiter geht. Für die ganze Fahrt bis Rothenburg benötigt man eigentlich keine Karte. Die Strecke ist sehr gut ausgezeichnet und verläuft fast immer auf Radwegen. An der Tauber ist es allerdings nicht immer so eben wie am Main! Ab und zu wird der Weg an den Hängen entlangführet, was eine gewisse Kondition verlangt.

Unsere erste Übernachtung war nach ca. 115 km - in Hochhausen, kurz vor Tauberbischofsheim.(schönes kleines Landhotel)  Am nächsten Morgen ging es weiter über Tauberbischofsheim Richtung Rothenburg. In Bad Mergentheim und Weikersheim unbedingt etwas Zeit zur Besichtigung einplanen. Vor allem den Schloßgarten in Weikersheim sollte man sich unbedingt ansehen!

ca.100 km nach unserer ersten Übernachtung ist Rothenburg erreicht. Aber zuvor ist noch ein recht steiler Anstieg zur Innenstadt zu überwinden, denn nicht umsonst heißt es Rothenburg 'ob' der Tauber.

Ich bin nicht für Stadtbeschtigungen, aber hier lohnt es sich wirklich! Man fühlt sich eigentlich wie im Mittelalter und wenn die ganzen Touristen gegen Abend weg sind, wird es auch so ruhig wie damals ....

Leider waren wir nur eine Nacht da. Man sollte sich hier ein bischen mehr Zeit nehmen. Übernachtet haben wir im Diller - ein modernes kleines Hotel mitten in der Stadt. Als Biergarten ist unbedingt der vom Hotel "Reichsküchenmeister" zu empfehlen.

Eigentlich wollten wir mit dem Zug nach Aschaffenburg zurückfahren, aber das Wetter war so schön, dass wir auf gleichem Weg ca. 60 km zurück gefahren sind, um in Lauda die direkte Verbindung nach Aschaffenburg zu nehmen. Von dort ging es dann noch 25 km durch den Wald nach Hause, so dass die ganze Tour etwa 290 km lang war.


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