Altmühltal Rothenburg - Kelheim/Saal - Juni 2008 gesamt ca. 280km

Alle sagten uns, das Altmühltal, das müsst ihr unbedingt mal machen ....

Im Juni 2008 war es dann soweit. Wir starteten von Rothenburg o.d.T. Der Parkplatz P5 am Bezoldweg, direkt an der Stadtmauer, ist kostenlos, recht groß und sieht „sicher“ aus - also ließen wir unser Auto dort stehen und wurden nicht enttäuscht ;-)

Wenn man nach der „bikeline“ Radkarte fährt und die längere Variante am Anfang wählt, hat man nach ca. 5 km schon mal eine Steigung > 10% zu überwinden. Ist das geschafft, sind die nächsten 250 km aber fast nur eben und nicht anstrengend. Die ersten 90 km geht es über kaum befahrene Straßen und Radwege nur durch kleine Dörfer und Wiesen. Keine Supermärkte, nur Tante Emma Lädchen, wenig Autos und auch wenig Radler. Kurz nach Gunzenhausen, in Aha, war unsere erste Tagesetappe zu Ende. Leider hat uns hier ein Gewitter eingeholt, so dass wir den Altmühlsee nicht so erkunden konnten, wie wir wollten.

Am nächsten Tag ging es dann Richtung Treuchtlingen weiter. Jetzt wird das Tal langsam enger. Ein schöner kleiner Ort ist Pappenheim und Eichstätt. Die zweite Etappe endete in Bröhming. Das Gasthaus "Röhmer Castell" war allerdings "nicht so gut". Essen und Biergarten sind o.k. Die Zimmer aber nicht..... Am nächste Tag waren es dann nur noch ca. 70 km bis Kelheim. Kurz nach Beilngries fließt die Altmühl in den Main-Donau Kanal um dann kurz nach Kelheim in der Donau zu münden. Diese Etappe war auch wieder etwas “bergiger“ und eine Abwechslung zu den letzten Tagen.

In Kelheim übernachteten wir im Café Donautor . (sehr zu empfehlen ) Wenn man in Kelheim gut essen und trinken will, sollte man unbedingt in den Biergarten der „Schneider Weiße“ Brauerei gehen. Hier kann man dann - bei ein bis zwei Starkbier - die Tour noch mal an sich vorbei ziehen lassen.

Am nächsten Tag sind es nun noch mal ca. 10km bis zum Bahnhof in Saal. Von hier geht’s dann mit dem Zug relativ schell zurück nach Rothenburg. Da der Zug von Steinach nach Rothenburg so voll und da das Wetter so schön war, wollten wir uns das nicht antun und haben die restlichen 15 km noch mal als “Ausklang“ mit dem Rad gemacht.

Nach einem guten Essen in unserem Lieblingsbiergarten in Rothenburg fanden wir unser Auto unversehrt vor und waren ohne Probleme in 2 Stunden wieder zu Hause.

Eine schöne ruhige Tour ohne viel Verkehr und nicht schwer zu fahren


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