Azoren

Die Azoren kennt man eigentlich nur von der Wettervorhersage, deshalb dachten wir - das muss man doch mal gesehen haben...

Vier Stunden dauert es von Frankfurt bis São Miguell, der größten Insel. Am Airport gibt es keine Reisebegleiter mit Schildchen, keine Reisebusse und wenn man sich kein Auto gemietet hat, steht man da und kommt nicht weiter ;-)

Die Insel ist sehr grün, es gibt viele Kühe, viele riesige Hortensienhecken – auch noch im Oktober, und keine Touristen. Strände gibt es nicht, oder nur sehr wenige - man geht in Meerwasserbecken baden, weil die Küste oft steil und rau ist. Ein High Light ist der Hot Spot in der Nähe von Ginetes. Hier kann man zwischen Ebbe und Flut bei ca. 40 Grad Wassertemperatur im Meer baden.

Natürlich haben wir die Insel komplett umrundet. An der Küstenstraße gibt es an der Ostseite Rastplätze, die schöner sind als manche Parkanlage in Deutschland. Für wen die angelegt sind fragt man sich allerdings, denn wir waren meist allein unterwegs... Unbedingt sehen sollte man auch Fumas mit seinen heißen Quellen und Hot Spots im ganzen Ort, sowie den Krater im Westen, den man mit einer Wanderung ( ca. 25km ) umrunden kann. Die Hauptstadt Ponta Delgada, Ribeira Grande sind natürlich auch sehenswert.

Europas einziger Teeplantage - Chà Gorreana - liegt im Norden von São Miguel. Hier kann man alle Sorten kosten und kaufen . sehr lecker!

Auf den Azoren findet man viiiel Ruhe und Natur – Hektik scheint es hier nicht zu geben – selbst in der Hauptstadt nicht. Man sollte sich Bücher mitnehmen, viele Bücher ;-)

Gewohnt haben wir in einem privaten Ferienhaus, der „Casa Lehna“ - ein traumhaftes Grundstück mit gigantischem Blick auf den Atlantik.

 

Ein schöner Urlaub, an den man sich gerne erinnert.

(verfasst 08/2009)

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